Der heute 64-Jährige wurde zunächst als Pressechef für die EM 1988 im eigenen Land engagiert und arbeitete sich dann beim Deutschen Fußball-Bund hoch: zum Mediendirektor, zum geschäftsführenden Vizepräsidenten des Organisationskomitees für die WM 2006, zum Generalsekretär des DFB. Am 2. März 2012 wurde er als Nachfolger von Theo Zwanziger an die Spitze des größten Sportfachverbands der Welt gewählt.

Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als könne Niersbach sogar zum neuen Uefa- oder Fifa-Präsidenten aufsteigen. Doch nun droht er nicht nur über die Affäre um die Weltmeisterschaft 2006 zu stürzen, sondern auch über seinen dilettantischen und viel kritisierten Umgang damit.