Der langjährige Generalsekretär und später auch Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes arbeitete schon für das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 1972 in München, ehe er noch im selben Jahr zum DFB ging. Schmidt saß im OK für die Fußball-WM 1974 im eigenen Land, er beriet Fifa und Uefa bei der Ausrichtung großer Turniere.

Seine größte Aufgabe war allerdings die Ausrichtung des deutschen "Sommermärchens" 2006. Genau wie Franz Beckenbauer, Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger saß er als geschäftsführender Vizepräsident im Organisationskomitee der WM. Der gelernte Verwaltungsfachmann hatte es jahrelang geschafft, immer nur im Hintergrund zu wirken. Doch in der WM-Affäre taucht sein Name nun Woche für Woche in der Öffentlichkeit auf.