Diesmal stand der Denkmaltag im Zeichen der Spurensuche von Archäologen und Bauforschern.
Eröffnet wurde die Aktion in Sachsen im 800 Jahre alten Komturhof in Plauen. Es ist das einzige Denkmal in Sachsen, das auf das Wirken des Deutschen Ordens – eines Ritterordens – zurückgeht. Für die Wiederherrichtung des 1945 zerstörten Gebäudes steuerte Sachsen seit 1999 rund 407 000 Euro bei.
In Dresden wurde unter anderem über die Ausgrabungsstätte in der Altstadt geführt. Das Festspielhaus Hellerau, bis 1914 Bildungsanstalt für rhythmische Gymnastik und heute wieder Veranstaltungsort, öffnete seine Räume ebenfalls für Besucher. In Freiberg waren zehn historische Gebäude vor allem in der mittelalterlichen Altstadt einbezogen. In Görlitz konnte ein Blick in sonst nicht öffentlich begehbare und heute in alter Pracht wieder hergerichtete Bürgerhäuser geworfen werden. In Leipzig luden unter anderem die städtischen Friedhöfe zu einem Besuch ein. Archäologen, Denkmalpfleger und engagierte Laien standen den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort. (dpa/bw)