Es gebe möglicherweise einen islamistischen Bezug, berichtete Frauke Köhler, Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe und sprach von einem terroristischen Hintergrund der Tat. Ein Islamist sei festgenommen, seine Wohnung sowie die eines zweiten Tatverdächtigen aus dem islamistischen Spektrum seien durchsucht worden. Bei dem Sprengstoffanschlag mit zwei Verletzten bohrte sich auch ein Metallstift in die Kopfstütze eines Sitzes im Mannschaftsbus des Bundesligisten. "Wir können daher von Glück sagen, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagte Köhler.

Trotz aller beunruhigenden Nachrichten vermittelten die Verantwortlichen des BVB mit voller Vehemenz eine Botschaft: Kein Einknicken! "Wir spielen heute nicht nur für uns. Wir spielen für alle", betonte Club-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der am Vorabend erschüttert den Fans über das Stadionmikrofon vom Anschlag berichtet hatte.

Viele Teamkollegen eilten zu Marc Bartra ins Krankenhaus, wo der verletzte 26-Jährige operiert worden war.

Bayern München unterlag Titelverteidiger Real Madrid daheim mit 1:2 (1:0). Thema des Tages Seite 3 & Sport Seite 22