Doch das Schicksal meinte es gnädig mit dem 1896 im Schweizer Stil errichteten Gasthof: Im Jahre 2003 kaufte Hartmut Scholz, Geschäftsführer einer in Eibau ansässigen Maschinenbaufirma, das Objekt für einen symbolischen Euro von der Stadt Löbau. Er und zahlreiche Unterstützer schafften, was die meisten wohl für unmöglich gehalten hatten: Sie hauchten dem "Honigbrunnen", der seinen Namen einer in der Nähe befindlichen süß schmeckenden Quelle verdanken soll, wieder Leben ein und gaben dem Löbauer Berg damit ein wichtiges Stück seiner einstigen Attraktivität als Ausflugsziel zurück. Nunmehr erstrahlt der "Balkon der Oberlausitz", so bezeichnet wegen der einzigartigen Aussicht in nur eine Richtung, in neuem Glanze. Davon beflügelt, bringt die Stadt Löbau derzeit den oberen Abschnitt der einstmals beliebten Rodelbahn, der kurz unterhalb des berühmten Gusseisernen Turmes beginnt, in Schuss. Der untere Teil steh t bereits seit Januar 2006 wieder zur Verfügung. Neue Sitzgruppen und Aussichtspunkte wurden ebenfalls angelegt. Mit dem Turm, zwei Berggaststätten und einem verzweigten Netz von Wanderwegen stellt der Löbauer Berg nunmehr wieder ein höchst attraktives Ausflugsziel auch für Besucher mit etwas weiterem Anfahrtsweg dar. Der Gusseiserne Turm selbst wurde 1996 umfassend rekonstruiert.

Service Öffnungszeiten
 Der Gusseiserne Turm auf dem Löbauer Berg kann auch im Winter bestiegen werden, und zwar montags bis freitags 10 bis 18 Uhr, am Wochenende bis 20 Uhr.
Die Anfahrt zum Löbauer Berg ist in Löbau von der Bundesstraße 6 aus ausgeschildert.