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| 01:26 Uhr

Den Löffel abgeben?

Ist Kochen Frauen- oder Männersache? Eine Frage, an der sich die Geister scheiden: Auf der einen Seite sind die meisten Sterneköche männlich, auf der anderen Seite steht in der heimischen Küche meist die Frau am Herd. Ist es Trägheit oder soll es einfach nur schmecken – das bleibt ein Geheimnis.



Belegt ist nur, dass das Kochen spätestens mit dem unterschriebenen Trauschein schnell zur Frauensache wird. Das bestätigt jedenfalls eine repräsentative Studie von immowelt.de. 45 Prozent der verheirateten Männer gaben in der Umfrage an, dass sie sich lieber von ihrer Ehefrau bekochen lassen. Vor der Heirat haben 82 Prozent der Männer selbst den Kochlöffel geschwungen. Mit dem Ring am Finger ist es damit vorbei. Soll die Küche nicht kalt bleiben, muss frau ran. Und so rühren in Deutschland viele der verheirateten Frauen in den Töpfen. Einen Trost gibt es: Für die meisten handelt es sich dabei wenigstens nicht um eine lästige Pflicht. Sie kochen gern.

Frauen, die nicht so gerne mit Töpfen und Pfannen agieren, sollten sich deshalb das Ja-Wort gut überlegen. Denn Männer, die mit ihrer Partnerin ohne Trauschein zusammenleben, treten den Dienst am Herd nur zu 18 Prozent ab. Offenbar legen sich unverheiratete Männer auch in der Küche mehr ins Zeug.