18 Prozent der Befragten halten danach die Deutschen für "anderen Völkern von Natur aus überlegen". Dass die meisten in Deutschland lebenden Muslime "unsere Werte" nicht akzeptieren würden, finden 69 Prozent.

Dass die Bundesrepublik "durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet" sei, sehen 58 Prozent der Befragten. Dagegen halten aber nur 17 Prozent ihre persönliche Wohnumgebung für "überfremdet".

Gleichgeschlechtliche Beziehungen halten 32 Prozent der Sachsen für unnatürlich. 54 Prozent hätten Probleme damit, wenn sich Sinti und Roma in ihrer Wohngegend aufhielten.

78 Prozent der Sachsen bewerten ihre persönliche wirtschaftliche Lage gut bis sehr gut. Dass Sachsen wirtschaftlich gut aufgestellt ist, finden 73 Prozent.

Mit großem Abstand gegenüber anderen Altersgruppen nannten 28 Prozent der 18- bis 29- jährigen Sachsen das Thema Asyl als das derzeit drängendste Problem im Land. Gleichzeitig teilen 20 Prozent dieser Altersgruppe die Sorge vor steigendem Rechtsextremismus.

Mit der Demokratie in Sachsen sind 56 Prozent der Befragten zufrieden. Die Demokratie in Deutschland bekommt nur von 51 Prozent Zustimmung - das liegt fünf Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Insbesondere unter jungen Menschen fällt die positive Bewertung der Demokratie unterdurchschnittlich aus. Nur drei Viertel der 18- bis 29-Jährigen halten Demokratie für eine gute Staatsform - unter den Über-70-Jährigen sind es 89 Prozent.