Verlegt werden könnten nun 84 000 Kilometer Glasfaserkabel, rund 860 000 Haushalte und Unternehmen würden Breitband-Anschlüsse erhalten.

In Brandenburg hat der Landkreis Uckermark mit rund 19,2 Millionen Euro die größte Summe erhalten, der Landkreis Elbe-Elster mit 3,8 Millionen die geringste. Gleich nebenan dürfte sich Großenhain mit 9,7 Millionen Euro über die größte Fördersumme in Sachsen gefreut haben.

Leer ausgegangen ist dieses Mal der Landkreis Spree-Neiße. Dennoch sollen dort mit dem Projekt "Glasfaser 2020" neun Orte im Spreewald und diverse Ortsteile ein schnelles Internet von mindestens 50 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) erhalten, wofür 285 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden sollen.

Fast ohne teure Kabelverlegungen auskommen könnte laut dem bundesweiten Forschungsprojekt "Moro digital" die Region um Luckau und Calau. Dazu sollen vorhandene Glasfaserleitungen von Energieversorgern genutzt werden. Diese bräuchten nur über wenige Meter mit einem Mobilfunkmast verbunden werden, der dann per Richtantenne eine Datenrate von bis zu 80 Mbit/s zur Antenne am Gebäude des jeweiligen Nutzers übertragen kann. Lausitz Seite 2