Aus Regionen außerhalb des "Speckgürtels" habe es weiterhin Wegzüge gegeben. Der Wanderungsverlust wird mit 3487 Personen angegeben. Menschen zog es vor allem nach Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Trotz 13 200 Neugeborener - 44 mehr als im Vorjahreszeitraum - betrage der Saldo der natürlichen Bevölkerungsbewegung minus 6095 Menschen.
Die Statistiker ermittelten auch einen anhaltenden Trend zu Ein-und Zweipersonenhaushalten: An den 1,2 Millionen Haushalten hätten sie einen Anteil von 60 Prozent.
Die Haushaltsgröße betrage im Schnitt 2,18 Menschen, erläuterte der Präsident des Landesbetriebs für Datenverarbeitung und Statistik, Arend Steenken. Die Zahl der Haushalte mit Kindern sei im Vergleich zu 2001 um 9000 auf 440 000 zurückgegangen. 262 000 Haushalte hatten je ein Kind.
In 50,5 Prozent der Haushalte lebten Verheiratete und in 49,5 Prozent allein Stehende. Unter diesen Haushalten gab es rund 107 000 nichteheliche Lebensgemeinschaften. "Deren Zahl steige von Jahr zu Jahr", sagte Steenken. Mehr als die Hälfte lebte mit Kindern zusammen. (dpa/wie)