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| 01:25 Uhr

Das halten die Lausitzer vom Lausitzer Winterdienst

Region. Ingeborg Rössel aus Guben: Die Bushaltestellen im Wohngebiet Obersprucke sind eine Katastrophe, sie wurden von Räumfahrzeugen ebenso zugeschoben wie die von den Bürgern freigeschaufelten Hauszugänge. Die Leute mussten förmlich in die Busse springen oder sich von anderen helfen lassen.

Maik Wodtke aus Cottbus: Von wegen der Winterdienst ist gut gerüstet! (. . .) Wie kann es sein, dass wenn sich der Winterdienst nur einmal am gesamten Wochenende blicken lässt, er zwar einen kläglichen Versuch des Schneeschiebens hinlegt, dabei aber die gesamten Autos mit dem eh schon reichlich vorhandenen Schnee regelrecht zuschippt. Zu dem Schnee von rund 30 Zentimetern auf und um die Autos musste man dank unseres „intelligenten“ Winterdienstes auch noch eine Fläche von circa fünf Quadratmetern mit einer Höhe von 50 Zentimetern wegschieben, um überhaupt eine Chance zu haben, aus dem Parkplatz zu kommen. (. . .). Wenn wir beim nächsten Mal wieder unsere Autos von den Massen davor befreien müssen, sollte man uns wenigstens gute Schneeschaufeln zur Verfügung stellen und uns auch zur nächsten Betriebsfeier einladen!

Detlef Balzer aus Weißwasser: Die Wetterbedingungen sind sicher eine Herausforderung für den Winterdienst, aber auch an diejenigen, die eigene Grundstücke vom Schnee beräumen müssen. In Weißwasser eingesetzte Mitarbeiter sind aber trotz modernster Technik nicht in der Lage so zu räumen, dass es für jedermann Sinn macht. So werden bereits geräumte Flächen wie Gehwege, Garagenzufahrten, Hauseingänge, welche bereits vom Schnee gereinigt und abgestumpft für sicheres Begehen waren, mit den Schneemassen der Fahrbahn zugeschüttet. Die Betätigung eines Hebels im Fahrerhaus des Winterdienstfahrzeugs mit Mehrwegeschild hätte eine schnelle, saubere und allen nutzende Lösung gebracht. (. . .)

Ingo Braun aus Cottbus: Grandios, wie nach einem Wochenende voller Schnee die Verantwortlichen des Liegenschaftsamtes Cottbus ihre Ruhe behielten bei dem Gedanken, dass völlig unverhofft am Montagmorgen das Landesbehördenzentrum am Cottbuser Südeck von Hunderten Autofahrern heimgesucht wird, die nicht anders ihre Arbeitsstelle erreichen können! Während es Kaufland, Möbel-Boss und Vattenfall schafften, ihren Mitarbeitern und Kunden fast schon schwarzgeräumte Parkflächen anzubieten, steckt rund um die Cottbuser Ämter alles in feinstem Schnee fest. (. . .) Aber spätestens im Frühjahr taut ja sowieso alles weg – bis dahin guten Winterschlaf!