Zum jüngsten G-7-Treffen im japanischen Hiroshima kam der deutsche Außenminister mit acht Stunden Verspätung, weil sein Regierungs-Airbus A 340 "Konrad Adenauer" an einem Schaden krankte, der die Spritversorgung infrage stellte. Das notwendige Ersatzteil musste bei einem Zwischenstopp in China erst eingeflogen werden.

Schon im vergangenen Herbst bekam der SPD-Mann die Tücken der Luftfahrt zu spüren. Um nach Italien zu gelangen, war ein Umstieg vom großen Airbus in eine kleine Chartermaschine erforderlich. Damals spielte der Bordcomputer verrückt. Und im Jahr zuvor war es regelrecht brenzlig geworden, als man in der "Adenauer" einen Schwelbrand registriert hatte. So wie Steinmeier ist es auch schon anderen Ministern ergangen.

Angeblich soll die pannenträchtige Regierungsflotte nun auf Vordermann gebracht werden. Ja, das Flugwesen, vielleicht entwickelt es sich ja doch noch . . .

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