Alaaf: Ruf der Kölner Karnevalisten. Bedeutet so viel wie "Köln über alles" und gibt damit das Lebensgefühl der Einheimischen wieder.

Aschermittwoch: Schluss mit lustig. Die Fastenzeit beginnt

Bütt: Tonnenförmiges Pult, an dem mehr oder weniger lustige Reden geschwungen werden

Bützje: Ein Kuss, der zu nichts verpflichtet.

Dreigestirn: Regierendes Kölner Triumvirat aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Die Jungfrau ist ein Mann.

Elfter Elfter: Am elften Elften um elf Uhr elf beginnt die neue Karnevalssession. Warum genau dann? Weiß man nicht.

Fasching: So wird der Karneval vor allem in Bayern bezeichnet. Für Rheinländer exotischer als Karneval in Rio.

Funkenmariechen: Gardetänzerin im knappen Röckchen

Helau: Befeuernder Begrüßungsruf rheinischer Karnevalisten. Vorsicht: Wird im Kölner Raum sanktioniert.

Herrensitzung: Karnevalssitzung für Männer mit Witzen über Frauen.

Hoppeditz: Düsseldorfer Narrenfigur. Wird Aschermittwoch zu Grabe getragen, um am elften Elften wiederaufzuerstehen.

Jeck: Kölsch für "Narr"

Kamelle: Ursprünglich Karamellbonbons, die aber heute niemand mehr haben will. Das Narrenvolk ruft an Rosenmontag zwar "Kamelle!", erwartet dafür aber mindestens Schokoladentafeln, Pralinen und Blumensträuße.

Mainz bleibt Mainz: Alljährliche Wiederkehr der schunkelnden Untoten.

Motto: Spaß-Parole für eine Karnevalssession. Zum Beispiel: "Jeck - we can!" (2010 in Düsseldorf).

Narrhallamarsch: Musikstück der Mainzer Fastnacht

Nubbel: Kölner Strohpuppe, die in der Nacht zu Aschermittwoch verbrannt wird. Büßt stellvertretend für die Karnevalssünden

Rosenmontag: Höhepunkt des Straßenkarnevals mit Umzügen, die gefühlte 24 Stunden im Fernsehen übertragen werden.

Session: Es heißt Karnevalssession, Wiederholung: Session und nicht Saison.

Tusch: Zeigt den Teilnehmern einer Karnevalssitzung an, wann sie lachen müssen.

Weiberfastnacht: Beginn des Straßenkarnevals. Frauen übernehmen die Macht und schneiden Krawatten ab. Hat nach Meinung einiger Forscher an Bedeutung verloren, weil Frauen sowieso das Sagen haben.

Zoch: Der (Um)zug der Narren und Närrinnen.