Denn der in Trebatsch am Schwielochsee (Oder-Spree) geborene Naturwissenschaftler verbrachte einen Teil seiner Jugend in verschiedenen Orten des Amtes, das den Beinamen "Leichhardt-Land" trägt.

"Wir möchten im Rahmen des Leichhardt-Jahres seine Heimat präsentieren und auch das Interesse an seinem Wirken langfristig im Land Brandenburg verankern", erklärt Amtsdirektor Bernd Boschan (parteilos). Insgesamt seien gut 50 Veranstaltungen rund um den Entdecker des fünften Kontinents in Brandenburg geplant. Am 23./24. Mai wird es beispielsweise ein Symposium an der BTU Cottbus geben, auf dem australische und deutsche Leichhardt-Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse präsentieren. Ab Juni wird das Open-Air-Kunstfest Aquamediale im Zeichen Leichhardts stehen und auch am Schwielochsee stattfinden. Touristen können dort Ende August die Segelregatta "Leichhardt-Cup" bestaunen.

Zudem wird ein Leichhardt-Wanderweg im April eröffnet. Er führe von Trebatsch über Zaue nach Cottbus und halte die Erinnerung an den "großen Sohn" wach, sagt Boschan. Das Finale bildet eine Leichhardt-Konferenz am 23. Oktober - dem eigentlichen Geburtstermin - in Goyatz.

Weitere Informationen unter: www.leichhardtland.de