Damit könnten sie ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt setzen, erklärte Wille gestern in Lübben.
Das Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit veranstaltet den Aktionstag gemeinsam mit vielen Organisationen, um damit dem beabsichtigten "Heldengedenken" von Neonazis aus ganz Deutschland eine Abfuhr zu erteilen. Künstler, Politiker und Organisatoren wollen mit einer Kundgebung und anderen Aktivitäten auf der "Straße der Demokraten" Flagge zeigen gegen rechts.
Wo der Neonazi-Aufmarsch am Samstag stattfindet, war gestern noch unklar. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wollte bis heute über die Beschwerden der Veranstalter gegen Auflagen der Polizei entscheiden. Der geplante Aufmarsch von Neonazis in Seelow (Märkisch-Oderland) ist laut Polizeipräsidium Frankfurt (Oder) auf den Nachmittag verschoben worden. Die Demonstration soll demnach auf einem Rundkurs anderthalb Kilometer durch die Stadt führen. (dpa/mb)