Vor 13 Jahren wurde die Elbenwald GmbH als Studentenfirma von Alexander Lapeta, Dirk Wiedenhaupt und Jens Geppert gegründet. Mittlerweile beschäftigen die drei Cottbuser 50 Mitarbeiter und setzen mit dem Verkauf von Fantasy- und Mittelalterartikeln Millionen um.

Auch im Elbenwald wächst natürlich die Vorfreude auf den Hobbit und damit neue Abenteuer aus Mittelerde. Dirk Wiedenhaupt, einer der drei Geschäftsführer: "Ich bin gespannt, was Regisseur Peter Jackson aus der Kinderbuchvorlage gemacht hat. Seine visionäre Kraft im Herrn der Ringe hat mich schon beeindruckt." Noch in dieser Woche geht es deshalb auch mit der ganzen Belegschaft auf Betriebsausflug vor die große Leinwand.

Bei der Elbenwald-Kundschaft ist der Hobbit noch nicht ganz angekommen. Kurz vor dem Filmstart ist das neue Mittelerde-Abenteuer noch nicht das stärkste Thema im Online-Shop. Geschäftsführer Alexander Lapeta: "Das wird aber bestimmt noch, dieses Jahr war thematisch bunt gemischt." So sei weiterhin Harry Potter ein Bestseller, Herr-der-Ringe-Produkte gehen immer gut, aber auch Nischenartikel wie Mittelaltermode werde verstärkt nachgefragt.

Vor zwei Jahren wagten die Cottbuser den Schritt aus der virtuellen Welt heraus und eröffneten am Berliner Alexanderplatz ihr erstes Geschäft. Mittlerweile sind es fünf Läden über ganz Deutschland verstreut. Lapeta: "Damit erreichen wir ein ganz anderes Publikum." Und es scheint aufzugehen. Künftig soll es in attraktiven Geschäftsläden weitere Elbenwald-Läden geben. Wiedenhaupt: "Unsere Kundschaft besteht aus Touristen und junger Laufkundschaft." In der Lausitz scheint es diese aber nicht zu geben, denn hier ist auf absehbare Zeit keine Geschäftseröffnung geplant.

Stattdessen sollen künftig auch Franzosen und Briten bei Elbenwald kaufen. Die Cottbuser planen einen englischsprachigen Katalog und wollen sich Marktanteile auf der Insel und in Frankreich erarbeiten.