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Cottbuser Landgerichtsurteil sorgt für heftige Debatte

Cottbus. (sim) Das Urteil des Landgerichts Cottbus gegen einen Tschetschenen wegen Totschlags wird bundesweit wegen eines angeblichen "Moslem-Rabattes" heftig diskutiert. Das Gericht hatte Zweifel, ob der Mann, der seine Frau tötete, den niederen Charakter seines Tatmotives Eifersucht subjektiv erfassen konnte.

Deshalb wurde er nicht wegen Mordes verurteilt. Heute läuft die Frist für einen Revisionsantrag beim Bundesgerichtshof ab. Der Verteidiger von Rashid D. wird deshalb heute noch mal mit seinem Mandanten sprechen. Von der Cottbuser Staatsanwaltschaft ist kein Antrag auf Revision zu erwarten.

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