Lipsdorf engagiert sich besonders für ein Sprachenzentrum, das in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam in Batumi gegründet werden soll.

Dort sollen georgische Handwerker Deutschkurse belegen können. "Anschließend sollen sie dann in Brandenburg eine Qualifikation zum Ausbilder erhalten", sagt Lipsdorf. Und am Ende könnte die Partnerschaft dann dazu führen, dass in Georgien nach deutschen Standards ausgebildete Handwerker dazu beitragen, in Brandenburg den Fachkräftemangel zu beheben.

Doch der Abgeordnete, der sich für sein Engagement in Georgien extra eine zweisprachige Visitenkarte drucken lässt, träumt von noch mehr Zusammenarbeit: So hofft Lipsdorf etwa darauf, georgische Filmemacher in Kontakt mit dem Cottbuser Filmfestival bringen zu können.

Bereits im Sommer hatte eine adscharische Delegation Potsdam besucht und dabei mit Landtagspräsident Gunter Fritsch ein Abkommen über die Zusammenarbeit der Parlamente unterzeichnet.