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Cottbus für Radfahrer Mittelmaß

Cottbus. Fahrradfahrer sind zahlreich unterwegs und kommen zügig ins Stadtzentrum. Das war bereits im Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) 2014 das Plus von Cottbus. Daniel Preikschat

Noch immer aber werden in der Stadt vergleichsweise viele Räder gestohlen. Daher verbessert sich Cottbus im Test 2016, dessen Auswertung gestern veröffentlicht wurde, nur leicht und bleibt Mittelmaß. Unter 98 getesteten Städten bundesweit mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern bekommt Cottbus die Note 3,5 und belegt Rang 22. Im Test 2014 war Cottbus unter 100 Teilnehmer-Städten noch 30. mit der Note 3,6. Hinter Cottbus ordnet sich 2016 Görlitz auf Platz 45 ein.

Ebenfalls Mittelmaß ist Hoyerswerda. Die Zusestadt landet unter 364 teilnehmenden Städten mit weniger als 50 000 Einwohnern auf Platz 154 und bekommt die Note 3,6. Wie Cottbus punktet die Zusestadt mit guter Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Unangenehm aufgefallen sind den 78 Testfahrern hier der Winterdienst auf Radwegen und die nicht allzu guten Fahrbahnoberflächen. Vor- und Nachteile, die auch in Bautzen festgestellt wurden. Die Stadt kommt mit Note 3,8 auf Platz 211.

In Brandenburg freut sich der ADFC über 3200 Teilnehmer in 27 Städten. Am Test 2014 waren nur 19 Kommunen beteiligt und zwölf Prozent weniger Testfahrer. Diese Steigerungen wiesen auf die wachsende Bedeutung des Radverkehrs für Brandenburg hin, so die ADFC-Landesgeschäftsführerin Lea Hartung. Vielerorts sei aber die Fahrrad-Infrastruktur noch "unterdimensioniert" und müsse verbessert werden. Seite 14

Im Internet: www.adfc.de