• Sachsen setzt in der Corona-Pandemie künftig verstärkt auf das 2G-System. Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, gilt seit 23. September 2021.
  • Körpernahe Dienstleistungen wie Friseure sind von der optionalen 2G-Regel allerdings ausgenommen.
  • Welche Regeln gelten aktuell beim Friseur in Sachsen für Maske, Testpflicht und 3G-Regel?
Im Umgang mit der Corona-Pandemie gehen immer mehr Bundesländer zum 2G-System über. Auch in Sachsen gilt seit dem 23. September 2021 die optionale 2G-Regel. Die Möglichkeit, nur noch Geimpften und Genesenen Zutritt zu gewähren, gilt etwa für die Innengastronomie oder Veranstaltungen in Innenräumen. Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen das optionale 2G-Modell in Sachsen nicht angewendet wird. Dazu gehören auch sogenannte körpernahe Dienstleistungen wie Friseure. Was bedeutet das für die Friseursalons in Sachsen? Welche Corona-Regeln gelten dort aktuell beim Friseurbesuch? Diese Regeln gelten in Sachsen bezüglich Maskenpflicht, Tests sowie Impfnachweis für Gemipfte und Ungeimpfte.

Corona-Regeln Friseur Sachsen: Was gilt aktuell im Friseursalon?

Mit der Corona-Schutz-Verordnung vom 21. September 2021 wurde in Sachsen der Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung eingeführt. Der neue Wert gibt die Anzahl der in Bezug auf COVID-19 in ein Krankenhaus aufgenommenen Personen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Je nachdem wie hoch die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierung ist, gilt in Sachsen die Vorwarnstufe oder die Überlastungsstufe.
  • Bei einer Inzidenz von über 35 oder ab der Vorwarnstufe sind alle körpernahen Dienstleistungen wie Friseure, Fußpflege, Physiotherapie, Tattoostudios und Co. geöffnet.
  • Auch beim Ererichen der Überlastungsstufe bleiben die Friseure in Sachsen geöffnet.

2G oder 3G: Welche Regel gilt beim Friseur in Sachsen?

Friseursalons in Sachsen sind von der optionalen 2G-Regel ausgenommen. Allerdings werden die Corona-Maßnahmen für den Friseurbesuch verschärft, wenn die Infektionslage von der Vorwarnstufe zur Überlastungsstufe übergeht.
Gilt die Vorwarnstufe, besteht eine Testpflicht für Betreiber, Beschäftigte und Kunden der Friseursalons. Die Kunden müssen ihre Kontaktdaten angeben und es besteht die Maskenpflicht für Kunden und Personal.
Tritt die Überlastungsstufe ein, bleiben die vorherigen Maßnahmen bestehen. Allerdings reicht ein negativer Test dann nicht mehr aus, sondern Kunden müssen einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Maskenpflicht in Friseursalons in Sachsen: Welche Maske muss man aktuell tragen?

Beim Unterschreiten des Schwellenwertes von 10 entfällt die Maskenpflicht in Sachsen in vielen Bereichen. Dies gilt aber nicht für körpernahe Dienstleistungen wie Friseure. Beim Friseur müssen Kunden einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, oder eine FFP2-Maske tragen.

Schnelltest, Selbsttest, PCR-Test: Welchen Test braucht man beim Friseur in Sachsen?

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 an fünf aufeinander folgenden Tagen besteht beim Friseur in Sachsen die Pflicht zu Vorlage eines Impf-, Gesenenen- oder Testnachweises und zur Kontaktdatenerfassung. Wer weder geimpft noch von Covid-19 genesen ist, muss beim Friseurbesuch in Sachsen im Rahmen der 3G-Regel somit einen negativen Corona-Test vorlegen. Für die Art des Tests gibt es verschiedene Möglichkeiten:
  • PCR-Test, der höchstens 48 Stunden alt ist
  • Antigen-Schnelltest, der höchstens 24 Stunden alt ist
Ausnahmen bestehen für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Auch genesene Personen, die zusätzlich einmal geimpft wurden, müssen sich nicht testen lassen, wenn die Impfung bereits 14 Tage zurückliegt.

Aktuelle Regeln zum Haare waschen beim Friseur in Sachsen

Noch vor einigen Monaten, als die Corona-Lage deutlich kritischer war als derzeit, war das Haare waschen vor dem Friseurbesuch vorgeschrieben. Wie das in einzelnen Friseursalons ist, muss erfragt werden. Von der Regierung zumindest ist diese Regel nicht mehr vorgeschrieben.

Friseursalons Sachsen: Diese Hygienemaßnahmen gelten

Die Friseursalons in Sachsen müssen bestimmte Hygienemaßnahmen umsetzen, um öffnen zu können. So muss beispielsweise ein schriftliches Hygienekonzept erstellt werden. Außerdem müssen ausreichend Waschgelegenheiten und Desinfektionsmittel für Personal und Kunden vorhanden sein.