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Clinton will Präsidentin werden: "Möchte Vorkämpferin sein"

Washington. Die frühere First Lady und Ex-Außenministerin Hillary Clinton nimmt mit einem Programm für mehr soziale Gerechtigkeit einen zweiten Anlauf ins Weiße Haus. Die 67-Jährige kündigte am Sonntag offiziell ihre Kandidatur an. dpa/ta

"Ich bewerbe mich um die Präsidentschaft" (I'm running for president), schrieb sie im Kurznachrichtendienst Twitter. Ihre Beweggründe erklärte sie in einem online veröffentlichten Video. Sie wolle eine "Vorkämpferin" für die normalen Bürger sein.

Bereits demnächst plane Clinton Reisen in Staaten, die frühzeitig Vorwahlen abhalten, darunter Iowa, schrieb ihr Berater John Podesta in einer E-Mail an Unterstützer, aus der US-Medien zitierten. Dabei wolle sie das persönliche Gespräch mit den Bürgern suchen. Eine große Auftaktveranstaltung für den Wahlkampf sei im kommenden Monat geplant.

"Amerikaner haben sich aus schweren wirtschaftlichen Zeiten herausgekämpft, aber die an der Spitze haben immer noch die besseren Karten", sagt sie in dem gut zwei Minuten langen Video. "Normale Amerikaner brauchen einen Vorkämpfer und ich möchte diese Vorkämpferin sein." Damit unterscheidet sie sich in der Kernaussage nicht von US-Präsident Barack Obama.