In Israel wurden nach Armee-Angaben 97 Menschen getötet. An diesem Mittwoch (9. August) geht der Konflikt in die fünfte Woche.

13. Juli: Beginn der Offensive „Angemessener Preis“. Israel verhängt eine Seeblockade. Die Luftwaffe greift den Flughafen von Beirut und einen südlichen Vorort der libanesischen Hauptstadt an, der als Hisbollah-Hochburg gilt.

14. Juli: Kampfjets greifen das Hauptquartier der Hisbollah-Miliz und das Haus ihres Anführers, Hassan Nasrallah, an.

15. Juli: Mehrere westliche Länder beginnen, ihre Staatsbürger aus dem Libanon zu evakuieren. Bis zum 20. Juli haben allein mehr als 3500 Flüchtlinge mit deutschem Pass das Land verlassen.

17. Juli: UN-Generalsekretär Kofi Annan stellt sich hinter die Forderung der G8-Staaten nach internationalen Friedenstruppen.

18. Juli: US-Präsident George W. Bush bezeichnet die Hisbollah als „Wurzel des Problems“.

19. Juli: „Begrenzter“ Vorstoß israelischer Soldaten auf libanesisches Gebiet. Hisbollah-Raketen auf Nazareth: 3 Tote.

24. Juli: Heftige Gefechte bei einer israelischen Bodenoffensive gegen die südlibanesische Hisbollah-Hochburg Bint Dschbeil.

25. Juli: Bei einem israelischen Luftangriff auf einen UN-Posten werden vier UN-Beobachter getötet.

30. Juli: Der israelische Luftangriff auf ein Haus im südlibanesischen Ort Kana löst weltweit Empörung aus. Die Opferzahl, die von libanesischen Stellen zunächst mit 56 angegeben wurde, wird später auf 28 halbiert. Israel kündigt eine 48-stündige Aussetzung seiner Luftangriffe an.

31. Juli: Trotz Feuerpause neue israelische Luftangriffe.

1. August: Israel beschließt eine Ausweitung der Bodenoffensive.

5. August: Frankreich bringt im Sicherheitsrat eine mit den USA abgestimmte Resolution zur vollständigen „Einstellung der Feindseligkeiten“ ein.

6. August: Bislang folgenschwerster Raketenangriff auf den israelischen Grenzort Kfar Giladi, zwölf Reservisten sterben.