16.: US-Präsident John F. Kennedy beruft seinen Krisenstab.

22.: Kennedy informiert in einer TV-Ansprache, dass die Sowjetunion auf Kuba Atomraketen stationiere. Er fordert den Abzug und droht mit einem atomaren Vergeltungsschlag. Kreml-Chef Nikita Chruschtschow ruft die Streitkräfte des Warschauer Paktes zu erhöhter Gefechtsbereitschaft auf.

24.: Eine Seeblockade Kubas beginnt. Die sowjetischen Schiffe in Nähe der Blockade-Linie setzen zunächst ihre Fahrt fort, drehen aber schließlich ab.

26./27.: Chruschtschow signalisiert Kennedy, er sei bereit, die Raketen abzuziehen, wenn die USA auf eine Invasion verzichten. Die USA sollen auch ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abziehen.

27.: Über Kuba wird eine amerikanische U-2-Spionagemaschine abgeschossen. Der Pilot kommt ums Leben. Die US-Seite will den Konflikt nicht weiter eskalieren und signalisiert einen Invasionsverzicht gegen den Abzug der Raketen.

28.: Radio Moskau verkündet, die sowjetische Regierung habe den Abbau der Waffen auf Kuba angeordnet.