Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird alarmiert.

Freitagmittag: Aufgrund des Fundes wird die A 15 von der Polizei zwischen den Abfahrten Forst und Roggosen komplett gesperrt. Der Verkehr muss nun auf unbestimmte Zeit über die L 49 rollen. Hier bilden sich schnell lange Schlangen. Auch zahlreiche Lkw quälen sich nun durch die Dörfer.

Früher Freitagnachmittag: Die Bombenexperten rücken an. Mit Spezialkameras wird untersucht, um was es sich bei dem Fund handelt. Ergebnis: Eine Großbombe. Die zudem noch so kompliziert liegt, dass sie nicht entschärft werden kann. Auch wegen möglicher Schäden durch den Leitungsbohrer wird entschieden: Es wird gesprengt.

Freitagabend: Für 21 Uhr wird der erste Sprengversuch angesetzt. Ab 19 Uhr kontrolliert die Polizei, ob sich Personen im Sperrkreis aufhalten. Mit einer Stunde Verspätung, einem Sicherheitsabstand von 200 Metern und einem fernbedienbaren Roboter starten dann um 22 Uhr die Sprengmeister Uwe Zierdt und Mario Büchner den ersten Versuch. Der schlägt fehl. Auch ein zweiter Sprengversuch um 0.30 Uhr hat nicht die erhoffte Wirkung. Die Arbeiten werden abgebrochen. Montag soll es weitergehen.