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Christoph Schulze zeigt Björn Höcke an

Potsdam. Der Brandenburger Landtagsabgeordnete Christoph Schulze (BVB/Freie Wähler) hat den thüringischen AfD-Chef Björn Höcke nach einer Rede zum Holocaust-Gedenken in Dresden wegen Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener angezeigt. In seiner Rede habe Höcke den Massenmord an den deutschen und internationalen Juden relativiert und das Andenken an die Opfer geschändet, heißt es in der Anzeige.

Wer die Entnazifizierung als "Rodung der deutschen Wurzeln" bezeichne, vertrete damit nicht nur sinngemäß, sondern öffentlich die Meinung, dass die verbrecherische, Nazi-Ideologie zu den Wurzeln des deutschen Volkes und des deutschen Staates gehöre. iwe1 Länder Seite 5