"Wie lange das noch notwendig sein wird, hängt vom Tempo ab, mit dem die Energiewende vorankommt", sagte er am Montagabend in Cottbus bei einer Fachtagung des Wirtschaftsrates der CDU, Landesverband Berlin-Brandenburg.

Christoffers beklagte, dass in der öffentlichen Wahrnehmung der Umstieg auf regenerative Energien deutlich weiter sei als in der Realität. Bei vielen offenen Fragen wie der Speicherung großer Strommengen und der Netzintegration von Wind- und Solarstrom stehe man noch ganz am Anfang: "Da geht es um Demo-Anlagen und Grundlagenforschung."

Christoffers verwies auch darauf, dass die Pläne für ein neues Gaskraftwerk im havelländischen Wustermark nicht nur am Widerstand der Gemeinde gerade gescheitert seien. Es fehlten Regelungen, damit solche Kraftwerke wirtschaftlich betrieben werden können, wenn sie vor allem zum Ausgleich des ungleichmäßigen Angebotes von erneuerbarer Energie dienen sollen.

Eine Lösung dieses Problems liege in der Verantwortung des Bundes, nicht der Länder. sim.