"Der Erreger ist in diesen Ländern vorhanden, die Situation macht es ihm unheimlich leicht, sich zu verbreiten", sagte WHO-Sprecher Christian Lindmeier. In Staaten wie dem Jemen, wo mit 360 000 Verdachtsfällen die Epidemie besonders schlimm ist, aber auch im Südsudan oder Somalia seien die hygienischen Bedingungen äußerst schlecht und das Gesundheitssystem weitgehend zusammengebrochen. Auch in Nigeria, wo es aktuell laut Behörden mehr als 1600 Verdachtsfälle und 17 Tote gibt, sei die Situation schwierig. Durch Bürgerkriege und Unruhen seien viele Menschen auf der Flucht, die den Keim in sich trügen, ohne selbst krank zu werden, sagte Lindmeier.