Auch der Papst habe "bis zum letzten Moment" die Chancen des Friedens zu erhalten versucht, heißt es in einem Schreiben Chiracs an den Papst, das gestern von der katholischen Pariser Tageszeitung "La Croix" veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit dem Vatikan wolle Frankreich sich auch künftig für den "Dialog zwischen den Völkern" einsetzen.
Frankreich und der Kirchenstaat hatten den Irak-Krieg mit diplomatischen Mitteln zu verhindern versucht.
Erneut betonte das französische Staatsoberhaupt, die Vereinten Nationen seien der Rahmen für eine Bewältigung der Krise. Chirac untermauerte seinen Vorschlag, die Probleme im Nahen Osten in einer "sorgfältig vorbereiteten" internationalen Konferenz zu erörtern. Dabei müssten "das Sicherheitsbedürfnis Israels" und "die Beachtung der Rechte des palästinensischen Volkes" im Vordergrund stehen. () (AFP/kr)