Betroffen seien zwischen 700 und 800 der insgesamt 3700 Arbeitsplätze. Bereits am Donnerstag sei die Belegschaft über die Pläne informiert worden. Nun würden die Überlegungen mit dem Betriebsrat verhandelt.

Wijburg hofft, die Gespräche bis Ende Januar abzuschließen. Es handele sich um eine Restrukturierung des Standortes im Hinblick auf die erst im Juli angekündigte Entwicklung der neuen 22FDX-Technologie, sagte Wijburg. Damit sollen energieeffiziente, leistungsstarke Chips bei vergleichsweise niedrigen Produktionskosten hergestellt werden. Bis 2017 wird dafür rund eine Viertelmilliarde US-Dollar in das Werk investiert. Durch das Internet der Dinge, Industrie 4.0 und den Automotive-Bereich erwarte Globalfoundries in den nächsten Jahren eine stark steigende Nachfrage. "Allerdings zu deutlich niedrigeren Preisen als wir beispielsweise mit Prozessoren für Computer und Smartphones und Tablets erreichen", sagte Wijburg.