Die Zahl der Patienten, bei denen ein SARS-Verdacht vorliege, sei in den vergangenen Tagen deutlich langsamer gestiegen. Von Donnerstag bis Freitagmorgen (Ortszeit) wurden in Kanada keine neuen Erkrankungen gemeldet.
China sieht die lebensgefährliche Lungenkrankheit SARS derweil "unter Kontrolle". Vizegesundheitsminister Gao Qiang sagte gestern in Peking, die Krankheit gehe schrittweise zurück.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO äußerte sich "vorsichtig optimistisch", dass SARS in Peking und mehreren Provinzen eingedämmt wird. Das Gesundheitsministerium meldete einen Toten und sieben zusätzliche Fälle in China, genauso viele neue Infektionen wie in Taiwan. Hongkong registrierte einen Toten und vier neu Erkrankte.
Weltweit gab es laut WHO bis Donnerstagabend 8295 SARS-Fälle und 750 Tote. Neue Fälle gab es nur in Kanada, China, Hongkong und Taiwan. In Deutschland war letztmals vor drei Wochen, am 9. Mai, ein neuer Fall gemeldet worden. (dpa/ta)