An seinen Spitznamen - "SS-Ralle" - erinnerte er sich erst nach einem Vorhalt. Die Chemnitzer Szene soll dem Trio 1998 beim Abtauchen in den Untergrund geholfen haben.

Der Zeuge war den Ermittlern aufgefallen, weil sein Ausweis in der ausgebrannten Fluchtwohnung des Trios in Zwickau gefunden wurde. Außerdem hatte er noch bis 2011 SMS-Kontakt mit dem mitangeklagten André E., wie aus Akten hervorging. Offen blieb, ob der Zeuge daran beteiligt war, Ausrüstungsgegenstände für das Trio zu beschaffen, darunter Reizgas und ein Nachtsichtgerät. Diese Dinge waren auf seinen Namen bestellt und in eine offenbar nur für diesen Zweck auf seinen Namen gemietete Wohnung geschickt worden. Sie waren aber nie bezahlt worden, die Wohnungsmiete ebenfalls nicht.