Er habe sich von den Fahrgästen bedroht gefühlt, gab er zu Protokoll, wie die Polizei am Sonntag bestätigte.

Der Fahrer soll nach Polizeiangaben Fahrgäste ignoriert haben, die aussteigen wollten. Laut Zeugen habe der Fahrer zuvor an der Haltestelle Uhlandstraße zunächst niemanden einsteigen lassen. Daraufhin hätten sich die Fahrgäste vor den Bus gestellt, um den Einstieg zu erzwingen, was den rund 30 Menschen auch gelang. Der BVG-Mitarbeiter soll die Fahrgäste beschimpft und mehrere rote Ampeln missachtet haben.

Der Busfahrer war nach BVG-Angaben auf einer Betriebsfahrt unterwegs. "Er hat dann den Fehler gemacht, die Passagiere dennoch aufzunehmen", sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. "Dieses Missverständnis ist während der Fahrt offenbar eskaliert." Die Ermittlungen dauern an. Der Fahrer ist vorerst vom Dienst zurückgestellt. Laut Polizei fielen die Kontrollen auf Drogen und Alkohol negativ aus.