Damit hat es in den Verhandlungen zwischen Land, Gewerkschaften und Lehrerverbänden zur Wiedereinführung der Altersteilzeit keine Bewegung gegeben.

Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter sei es aufgrund des hohen Altersdurchschnitts im Lehrerbereich notwendig, ältere Lehrer zu entlasten. Diese Forderung war Ende 2015 auf der Personalversammlung in Südbrandenburg aufgemacht worden. Schulamt, Gewerkschaften und Verbände hatten ebenfalls attraktivere Bedingungen für Kollegen gefordert, die über das 67. Lebensjahr hinaus freiwillig arbeiten wollen. Zudem müssten Quereinsteiger fachlich und pädagogisch ausreichend qualifiziert werden.

Nach Ansicht des Landeschefs der Lehrergewerkschaft GEW, Günther Fuchs, müssten die Kollegen die Chance erhalten, Weiterbildungen so zu gestalten, dass sie am Ende vollwertige Lehrkräfte sind. Quereinsteiger würden künftig vor allem in Berlin-fernen Regionen gebraucht.

Trotz konstruktiver Atmosphäre in der Cottbuser Beratung seien die hohen Erwartungen des Zukunftsbündnisses nach RUNDSCHAU-Informationen bisher enttäuscht worden. Deren Vertreter erklärten, dass ohne eine erfolgreiche Fixierung von Regelungen zur Altersteilzeit, wirksame Erhöhung der Altersermäßigung und Verbesserung der Eingangsbesoldung in allen Schulformen zum neuen Schuljahr ein Abschluss der Verhandlungen nicht vermittelbar sei.

Für den Fall, dass bestimmte Positionen für den Lehrerbereich nicht verhandelt werden, wird das Zukunftsbündnis die Lehrer zu Aktionen aufrufen.