Dafür vereinbarten die Fraktionschefs Fritz Hähle (Sachsen), Christine Lieberknecht (Thüringen) und Jürgen Scharf (Sachsen-Anhalt) gestern, die Regionen Halle/Leipzig, Sachsen-Dreieck Chemnitz/Zwickau/Dresden/Leipzig, Erfurt/Jena sowie Magdeburg/Dessau-Roßlau als europaweit wahrnehmbare Wachstumskerne zu stärken. Die Zusammenfassung der Potenziale dieser Region könnten den neuen Ländern insgesamt einen Entwicklungsschub geben, hieß es bei der 3. Mitteldeutschlandkonferenz im sächsischen Waldenburg.
Um eine Vernachlässigung des ländlichen Raums zu vermeiden, streben die Politiker eine bewusste Bevölkerungspolitik an. "Wir müssen gut qualifizierte Leute aus Deutschland und dem EU-Raum in unsere Region locken", sagte Hähle.
Getrennte Wege gehen die Länder aber bei Verwaltungsstrukturen. Anders als Sachsen und Sachsen-Anhalt will Thüringen weiterhin an einer kleingliedrigen Verwaltungsstruktur festhalten. (dpa/ta)