„Wir brauchen im Wettbewerb um beste Bildung vergleichbare und vor allem anspruchsvolle Abschlüsse“ , sagte Kultusminister Steffen Flath (CDU) am Samstag. Dies sei im Sinne der Chancengleichheit für Abiturienten, aber auch für Universitäten und Arbeitgeber bei der Suche nach den besten Köpfen wichtig.
Die neue Abiturprüfung solle auf Grundlage einheitlicher Bildungsstandards entwickelt werden, auf deren Erarbeitung sich kürzlich die Kultusministerkonferenz verständigt hatte. Flath nannte diese Einigung einen großen Durchbruch. „Damit besteht die Chance, dass Abschlüsse am Ende wirklich vergleichbar werden“ , sagte er. Es nutze nichts, Noten zu vergleichen, wenn die Bewertungsmaßstäbe unterschiedlich seien.
Flath zufolge könnte das bundeseinheitliche Abitur 2012/13 eingeführt werden. Denkbar sei, dass dies auch schrittweise erfolge, etwa zunächst in den Fächern Deutsch und Mathematik. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir auf große Zustimmung stoßen werden“ , sagte Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer mit Blick auf seine Partei. Er sei sich zudem sicher, dass es eine große Zustimmung in der Bevölkerung gebe.
(dpa/das)