In der Führung der Jungen Union (JU) und der Jungliberalen (Julia) änderte sich dabei nichts. Der Chemnitzer Alexander Dierks bleibt ebenso Vorsitzender der JU wie der Leipziger Christoph Huebner Chef der Julia.

Der 25-jährige Student Dierks wurde beim Landestag in Meerane (Kreis Zwickau) mit 70 von 80 Stimmen im Amt bestätigt, der 30 Jahre alte Marketingexperte Huebner erhielt in Chemnitz 26 von 32 Stimmen. Es gab in beiden Fällen keine Gegenkandidaten.

"Die Junge Union geht mit Schwung in die Wahljahre 2013 und 2014", sagte Dierks. Mit einem am Sonntag beschlossenen Leitantrag "Sachsen 2030 - Mit Vernunft in die Zukunft" will die JU Anstöße liefern. Das Papier plädiert für Vernunft und langfristiges Denken, ein leistungsfähiges Bildungssystem, die gezielte Stärkung von Familien sowie transparente und damit nachvollziehbare Politik. Zugleich wird vor der Gefahr einer "Entsolidarisierung" durch Überforderung der Solidargemeinschaft gewarnt. Als Gastredner sprach der ehemalige Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) zu den Delegierten. Der Jugendverband der CDU hat nach eigenen Angaben rund 1100 Mitglieder.

Auch die Liberalen diskutierten am zweiten Tag ihres Kongresses über Inhalte. Themen seien die Umwelt- und Energie- sowie die Verkehrspolitik gewesen. Die Julia hat nach eigenen Angaben im Freistaat rund 260 Mitglieder. Ein Antrag zur Umbenennung der Jungliberalen Aktion in Junge Liberale wie sonst im Bund üblich fand keine Mehrheit.