Eltern minderjähriger Ausländer sollten nicht mehr das Recht haben, nach Deutschland zu ziehen: „Wer sein Kind allein um die weite Welt reisen lässt, sollte dafür nicht auch noch mit einer Aufenthaltserlaubnis belohnt werden.“

Bei den Anträgen müsse zudem strenger geprüft werden, ob es sich um Zwangsehen oder arrangierte Partnerschaften handelt, forderte Krauß. Auch dann dürfe es nicht zu einem Familiennachzug kommen. „Ladendiebe und andere Kriminelle sollten grundsätzlich auf das Privileg des Nachholens von Familienangehörigen verzichten müssen. Das europäische Recht lasse solche Einschränkungen zu“, hieß es in einer Mitteilung.

Krauß, der für die CDU auch im Landtag sitzt, hatte im Sommer schon einmal mit Äußerungen für Empörung gesorgt. In einem Interview sprach er sich dafür aus, dass Asylbewerber, die keine Ausweispapiere vorweisen könnten oder ihren Namen „vergessen“ hätten, „sofort im Gefängnis untergebracht werden“.