"Nach der Reduzierung der Anzahl der Landkreise scheint mir das zwingend zu sein", sagte der Politiker der in Chemnitz erscheinenden "Freien Presse". Zu Beginn der kommenden Legislaturperiode - in Sachsen wird im kommenden Jahr gewählt - solle sich das Parlament darauf verständigen.
Flath forderte zudem ein "besseres öffentliches Erscheinungsbild" des Landtags. Er werde sich dafür einsetzen, dass Sitzungen künftig straffer verliefen und nur noch Themen, die Sachsen betreffen, behandelt werden. Dafür reichten zwei statt bisher drei Plenartage pro Sitzungswoche. "Die sollten für kurze, möglichst lebhafte Debatten mit frei gesprochenen Beiträgen genutzt werden", erklärte der frühere Kultusminister. "Ich glaube, dass politische Schaukämpfe und persönliche Diffamierungen dem Ansehen des Landtages geschadet haben."
(dpa/mb)