Die Fraktion wies den Vorwurf des CDU-Abgeordneten Dieter Dombrowski als völlig unbegründet zurück, Schönbohm habe den Vize-Parteivorsitzenden Sven Petke bespitzeln lassen und damit die Verfassung gebrochen, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Lunacek gestern nach einer Sitzung des Gremiums in Potsdam. Zugleich sei das Vorgehen Dombrowskis einstimmig missbilligt worden.
Dieser nahm ebenso wie Petke nicht an der Abstimmung teil. Dombrowski hatte dem früheren CDU-Landesvorsitzenden Schönbohm am Wochenende Verfassungsbruch vorgeworfen. Am Montag nahm Dombrowski diese Anschuldigung wieder zurück. Die Kritik sei übereilt gewesen, räumte er ein.
Zuvor hatte Petke Schönbohms Einschätzung widersprochen, dass der für den 21. Dezember geplante Wegfall der Kontrollen an der deutsch-polnischen Grenze keine Verschlechterung der Sicherheitslage nach sich ziehen werde. (dpa/mb)