Studenten könnten ein Stipendium erhalten, wenn sie sich verpflichten, für ein paar Jahre als Arzt in der Mark zu arbeiten. Schätzungen zufolge könnten zunächst 40 bis 60 Studenten von dem Stipendium profitieren. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Zahl steigen werde, sagte der Fraktionssprecher. Schierack verwies darauf, dass schon jetzt Ärzte, die im ländlichen Brandenburg arbeiten, finanzielle Anreize erhielten. Wer außerdem eine Praxis gründe, erhalte einmalig 50 000 Euro. Das Geld stamme aber nicht aus Landesmitteln, sondern von den Krankenkassen, hieß es.Mehr Geld fordert die CDU auch für Schulen. Mithilfe von 2,5 Millionen Euro solle Unterrichtsausfall verhindert werden, so der bildungspolitische Sprecher Gordon Hoffmann. Pensionierte Kräfte könnten eingesetzt und entlohnt werden. Die Pläne der Fraktion unterscheiden sich nicht grundlegend von denen des Bildungsministeriums. Allerdings sollen die 2,5 Millionen Euro als Soforthilfe nach Vorstellung der CDU nicht an anderer Stelle den Schulen gekürzt, sondern zusätzlich gezahlt werden. Um das zu finanzieren, solle zum Beispiel bei der Landes-Imagekampagne gespart werden. dpa/SvD