"Den Vorschlag, eine Demokratie-Stiftung zu errichten und sie mit Geldern der ehemaligen DDR-Parteien zu finanzieren, halte ich für eine interessante Idee", sagte Flath gestern der RUNDSCHAU. Allerdings erwarte er, dass auch die Linke einen Beitrag leiste. "Da die SED im Gegensatz zur DDR-CDU auf ihr umfangreiches Parteivermögen nicht verzichtet hat, wüsste ich gern von der Linksfraktion, ob sie bereit wäre, einen Anteil aus ihrem - meines Wissens im Ausland gebunkerten Vermögen - beizusteuern."

Die SPD-Fraktion hatte am Mittwoch vorgeschlagen, zum 20-jährigen Wende-Jubiläum mit Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR eine Stiftung für Bildungsarbeit und Aufarbeitung der DDR zu gründen. Eig. Ber./sh