Im Vergleich zur Emnid-Umfrage der Staatsregierung von Anfang des Jahres verlöre die Partei von Ministerpräsident Georg Milbradt sogar zehn Prozentpunkte.
Die gestern vorgestellte repräsentative dimap-Studie hatte die FDP-Landtagsfraktion in Auftrag gegeben. Die SPD kommt darin auf 14 Prozent (plus vier), die Linkspartei auf 22 Prozent (minus zwei), die FDP selbst schafft 9 Prozent (plus drei), die Grünen 7 Prozent (plus zwei) und die NPD ebenfalls 7 Prozent (minus 2). Eine Koalitionsregierung könnten demnach weiterhin nur CDU und SPD bilden. Bei der Frage nach Wunsch-Koalitionen sprach sich jedoch eine Mehrheit von 52 Prozent für eine schwarz-gelbe Regierung aus. Ein schwarz-rotes Bündnis wie bisher wollten nur 42 Prozent der Befragten, eine CDU-Alleinregierung sogar nur 38 Prozent.
FDP-Fraktionschef Holger Zastrow wertete die Umfrage als "größtmögliche Motivation” für eine bürgerliche Regierung in Sachsen. Dafür müssten aber CDU und Liberale noch kräftig zulegen. "Wir wollen mit einem ordentlichen zweistelligen Ergebnis in die Regierung kommen”, so Zastrow. Seine Partei erkämpfe sich dafür seit Jahren Prozentpunkt
für Prozentpunkt.