Die Entscheidung des zuständigen Amtsgerichts steht noch aus.
Nicolaus soll als Bürgermeisterin der Gemeinde Hartmannsdorf ein Dreivierteljahr nach dem Augusthochwasser 2002 einen privaten Feldweg an ihrem Haus zur kommunalen Straße erklärt haben lassen. Der Weg sei danach auf Staatskosten zu einer drei Meter breiten Betonpflasterstraße ausgebaut worden. Im Fall eines beschädigten Privatwegs hätten die dafür eingesetzten Fluthilfen in Höhe von 70 000 Euro hingegen nicht ausgezahlt werden dürfen (die RUNDSCHAU berichtete).
Die Ermittlungen gegen die CDU-Politikerin wegen Betrugs sind bereits seit längerem abgeschlossen. Der Landtag hatte die Immunität der Abgeordneten aufgehoben und damit den Weg für einen Strafbefehl frei gemacht. (ddp/mb)