"Das war nur ein erster Datensatz, tatsächlich habe ich die Adressen und Bankdaten von 1,5 Millionen Kunden gesichert", sagte der 36-jährige Detlef Tiegel dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Tiegel, der bislang in einem Lübecker Callcenter arbeitete, gab sich damit zugleich als der Absender der ersten Daten-CD zu erkennen.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar forderte unterdessen schärfere Strafen bei Datenmissbrauch. Er sagte dem Deutschlandradio Kultur, es seien wirksame Mittel notwendig, um den Datenschutz durchzusetzen und Missbrauch mit scharfen Sanktionen zu belegen. Er verlangte "massive Strafen in Millionenhöhe". Entscheidend sei aber auch ein Umdenken der Verbraucher.
(AFP/kr)