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| 02:41 Uhr

Butterwegge im Doppelpack

Noch bevor Frank-Walter Steinmeier am vergangenen Sonntag in der Bundesversammlung den Jubel seiner Getreuen einheimste, war die Linke völlig aus dem Häuschen vor Verzückung. Nicht wegen Steinmeier, sondern weil ihr Kandidat, der Kölner Armutsforscher Christoph Butterwegge (66), überraschend rund ein Drittel mehr Stimmen bekommen hatte als die linke Delegation Mitglieder zählte.

Bei der Präsidentschaftswahl fünf Jahre zuvor konnte die damalige Favoritin der Linken, Beate Klarsfeld, lediglich zwei Stimmen "über den Durst" verbuchen.

Um Klarsfeld war es anschließend still geworden. Dagegen wird Butterwegge der Linken erhalten bleiben. Jedenfalls dem Namen nach. Butterwegges Frau Carolin (42) war schon bei der Vorläufer-Partei WASG Mitglied und saß später für die Linke im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Dort wird im Mai neu gewählt. Und Ehefrau Carolin kandidiert ein weiteres Mal.