das es bisher im Süden gab“, sagte Bush am Montag in Crawford (Texas).

„Wenn die libanesischen und internationalen Kräfte (im Südlibanon) stationiert sind, werden die israelischen Streitkräfte sich zurückziehen.“ Künftig müssten dort Aktivitäten bewaffneter Gruppen wie der Hisbollah unmöglich sein. „Es ist Zeit, dass wir die Wurzeln des Problems angehen“, sagte Bush. Er hoffe deshalb auf eine rasche Verabschiedung der UN-Resolutionen.

Bush beschuldigte erneut Syrien und den Iran, mit der Unterstützung der radikal-islamischen Hisbollah Chaos im Nahen Osten schaffen zu wollen. „Syrien und der Iran finanzieren und fördern die Hisbollah-Aktivitäten, die alle darauf zielen, Chaos zu schaffen und mit Terror das Vorankommen der Demokratie zu stoppen“, sagte Bush.

Die USA hätten das Gespräch mit Syriens Führung gesucht,„aber die Antworten waren nicht sehr positiv. Tatsache ist, dass sie überhaupt nicht positiv waren“, betonte der US-Präsident auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Außenministerium Condoleezza Rice. Rice äußerte Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen der Nahost-Parteien über den Entwurf für eine UN-Resolution. Sie müsse aber bald verabschiedet werden, um die Grundlage für Waffenruhe und Frieden zu schaffen.

Die angestrebten UN-Resolutionen seien eine gute Basis für einen baldigen Waffenstillstand und die Wiederherstellung der Souveränität des Libanons mit internationaler Hilfe. Die humanitäre Krise im Libanon erfülle ihn mit „tiefer Sorge“, so Bush, der sich derzeit in einem zehntägigen Urlaub auf seiner Ranch in Texas befindet.