Januar 2016 um 1,84 Prozent. Das beschloss der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) am Mittwoch. Demnach müssen vor allem Stammkunden für ihre Zeitkarten mehr zahlen. Die Preise der meisten Einzelfahrscheine ändern sich nicht.

Die Standard-Monatskarte für den Berliner Tarifbereich AB kostet im kommenden Jahr 81 Euro statt bisher 79,50 Euro. Für die entsprechende Jahreskarte sind 761 Euro zu berappen, 21 Euro mehr als bislang, wie der VBB mitteilte.

Die Kurzstrecke in Berlin wird zehn Cent teurer: Für sie sind künftig 1,70 Euro zu zahlen. Nicht verändert werden die Preise für den Einzelfahrausweis der Tarifzone AB (2,70 Euro) und die entsprechende Vier-Fahrten-Karte (9 Euro). In Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel kostet die Einzelfahrt dagegen künftig 1,60 Euro, zehn Cent mehr als zurzeit.

Es handele sich um die geringste Tariferhöhung, seit der gemeinsame Verbundtarif im April 1999 eingeführt worden sei, stellte der VBB fest. Der Verkehrsverbund regelt die Preise für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die S-Bahn und die übrigen Bus- und Bahn-Anbieter in Brandenburg.

Dabei orientiert sich der Verbund erstmals an einem eigens angelegten Index. Er beruht auf der Entwicklung der Verbraucherpreise in Brandenburg und Berlin (zu 83 Prozent) sowie auf der Kostenentwicklung bei Kraftstoffen und Strom (je 8,5 Prozent), berechnet jeweils über die vergangenen fünf Jahre.