Dagegen habe es 2004 lediglich 700 solcher Straftaten gegeben. Bereits 2005 sei dann deren Zahl auf 800 gestiegen, betonte Schönbohm.
Die Kriminalitätsentwicklung in diesem Bereich verlaufe fast synchron mit der Erhöhung der Weltmarktpreise für Kupfer und Aluminium.
Gestohlen werde vor allem ummanteltes Kupferkabel von Baustellen und aus Bürocontainern. Außerdem werde Schrott entwendet und in Metall verarbeitende Betriebe eingebrochen.
Begehrt seien inzwischen allerdings auch Kabel der unterschiedlichsten Art von Bahnanlagen. So würden Erdungskabel an Gleisen demontiert, ebenso wie Kabel von Windkraftanlagen.
Die Täter gingen mit großer Professionalität ans Werk. Sie seien banden- und gewerbsmäßig organisiert, sagte Schönbohm. Neben deutschen seien bisher vor allem Polen und Menschen aus dem früheren Jugoslawien als Täter ermittelt worden. (dpa/mb)