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Bundesweite Wahlbeteiligung bis zum Mittag bei 41 Prozent

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) und seine Frau Elke Büdenbender (2.v.r) warten zusammen mit anderen Wahlberechtigten am 24.09.2017 im Flur einer Schule vor ihrem Wahllokal in Berlin-Zehlendorf, um dort anschließend ihre Stimmen zur Bundestagswahl 2017 abzugeben
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) und seine Frau Elke Büdenbender (2.v.r) warten zusammen mit anderen Wahlberechtigten am 24.09.2017 im Flur einer Schule vor ihrem Wahllokal in Berlin-Zehlendorf, um dort anschließend ihre Stimmen zur Bundestagswahl 2017 abzugeben FOTO: Bernd von Jutrczenka (dpa)
Berlin/Wiesbaden. Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl am Sonntag ist bis zur Mittagszeit nahezu identisch gewesen wie bei der jüngsten Wahl vor vier Jahren. Bis 14.00 Uhr hatten 41,1 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimmen abgegeben, wie der Bundeswahlleiter am Sonntagnachmittag in Wiesbaden mitteilte.

Bei der Bundestagswahl 2013 hatte die Wahlbeteiligung zu diesem Zeitpunkt bei 41,4 Prozent gelegen.

Der Zwischenstand wird auf Grundlage der Wahlbeteiligung in ausgewählten Wahllokalen ermittelt. Allerdings sind in den Berechnungen nicht die Stimmen der Briefwähler enthalten. Experten erwarten in diesem Jahr einen Rekord an Briefwahlstimmen.

Vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung am Ende bei 71,5 Prozent. Angesichts einer stärkeren Politisierung in diesem Jahr und der teils aufgeheizten Debatte um die AfD hatten Demoskopen aber einen leichten Zuwachs erwartet.