Das beschloss der Landesvorstand der märkischen Sozialdemokraten am Wochenende auf einer Klausur in Potsdam.

Ziegler ist Parlamentarische Geschäftsführerin sowie Sprecherin der "Elbe-Gruppe" der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2000 bis 2009 war sie Ministerin in Brandenburg, zunächst für Finanzen, später dann für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie.

"Dagmar Ziegler hat erheblich dazu beigetragen, die Familien in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken und die Frauenquote in Aufsichtsräten durchzusetzen", sagte SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz. "Gemeinsam mit unserem Kanzlerkandidaten Martin Schulz wird sie viele Wählerinnen und Wähler überzeugen, am 24. September SPD zu wählen."

Auf Listenplatz 2 schlug der Parteivorstand den in der IGBCE engagierten Lausitzer Bundestagsabgeordneten Ulrich Freese vor. Die Landtagsabgeordnete Sylvia Lehmann, die für Dahme-Spreewald antritt, steht auf Listenplatz fünf, während Hannes Walter, der in Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz antritt, mit Listenplatz zwölf nicht auf der Landesliste abgesichert wäre.

Ob die am 20. Mai zu wählende Landesliste überhaupt einem Kandidaten zum Einzug in den Deutschen Bundestag verhilft, ist allerdings fraglich. Denn eine Landesliste zieht nur, wenn eine Partei bei den Zweitstimmen deutlich stärker ist als bei den direkt gewonnenen Wahlkreismandaten.

Und einer Prognose des Wahlportals election.de von Mitte März zufolge lag die SPD in sieben der zehn Brandenburger Wahlkreise vorn, während sie in Meinungsumfragen derzeit nur rund 30 Prozent der Zweitstimmen erreichen würde.