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| 01:32 Uhr

Bundestagspräsident verteidigt aktuelle Überhangmandate-Praxis

Berlin. Eine schwarz-gelbe Regierungsbildung nur mithilfe von Überhangmandaten wäre nach Auffassung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) juristisch wie politisch nicht zu beanstanden. Wenige Tage vor der Bundestagswahl wies Lammert damit entsprechende Kritik von SPD und Grünen zurück. dpa/ab

"Der Eindruck, der von einzelnen Politikern und Teilen der Medien verbreitet wird, dass Überhangmandate verfassungswidrig seien, ist weder redlich noch überzeugend", sagte Lammert. Auch aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen Jahr ergebe sich nichts anderes. "Es gibt keine Mandate erster und zweiter Klasse", bekräftigte Bundestagspräsident Lammert. dpa/ab